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Community-Geschichten

Ein Wow auf das Leben

Zum Start unseres Jubiläumsjahres haben wir unsere Kundinnen gebeten, uns Ihre Geschichten aus dem Leben zu erzählen und die Resonanz hat uns schier überwältigt! Wir sagen DANKE für die Vielzahl an Einsendungen und die Offenheit, mit der Sie uns an Ihrem Leben teilhaben lassen. Wir freuen uns über jede Frau, die unsere GOLDNER Community bereichert.

Geschichten, die das Leben schreibt

Gisela W. sagt mit 63 Jahren nochmal ja zum Leben. Sie möchte ihre freie Zeit nicht einfach verstreichen lassen, sondern bewusst für das nutzen, was ihr Freude bereitet. Sie ist ein großer Fußballfahn und geht regelmäßig ins Stadion, um ihren Lieblingsverein voller Elan anzufeuern. Dabei genießt sie nicht nur das Spiel selbst, sondern vor allem die besondere Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl unter den Fans, das sie jedes Mal aufs Neue mitreißt. Doch der Fußball ist längst nicht ihre einzige Leidenschaft: Als begeisterte Musikliebhaberin besucht Gisela ebenso regelmäßig Konzerte und lässt sich von ihren Lieblingskünstlern live begeistern. Ihr Motto für die kommenden Jahre: einfach mal machen – denn das Leben hat auch im Alter noch so viel zu bieten.

Karin-Eva W. erzählt von ihrer Zeit als werdende Mutter. Sie ist ausgebildete Gymnasiallehrerin und hat bereits die Zusage für eine Stelle an einer Schule, als sie schwanger wird. Mit der Unterstützung ihres Mannes entscheidet sie, dass sie nach der Geburt ihrer Tochter wieder arbeiten möchte. 1966 ist diese Einstellung gegen die gesellschaftliche Konvention. Die meisten Mütter zu dieser Zeit verlassen die Arbeitswelt und werden Hausfrauen. Doch Karin-Eva engagiert eine Tagesmutter und schafft unter schwierigen Umständen – nämlich ohne Elternzeit und gute Betreuungseinrichtungen – den Spagat zwischen Beruf und Muttersein. Ihr heutiger Blick auf die Situation: Es war eine Zeit voller Glück und Niederlagen, mit allen Höhen und Tiefen. Doch ihre Entscheidung war vor allem eines: eine Entscheidung für ein neues Leben.

Ria V. liebt Handarbeiten, am liebsten näht sie und arbeitet mit Stoffen aller Art. Was zunächst als Hobby beginnt, entwickelt sich mit der Zeit zu einem richtigen gemeinnützigen Projekt, denn Ria möchte mit ihrer Leidenschaft etwas Gutes bewirken und ihre Umwelt positiv verändern. Aus alten Wolldecken fertigt sie mit viel Liebe zum Detail hübsch verzierte Jäckchen und Kuscheltiere für Babys sowie kunstvolle Vasenhüllen. Ihre kleinen Kunstwerke bietet sie auf regionalen Märkten zum Verkauf an, wo sie regen Zuspruch finden. Da ihr das Wohl von Kindern besonders am Herzen liegt, spendet sie den gesamten Erlös an notleidende Kinder in der Ukraine – für Ria eine schöne Verbindung aus Kreativität und Mitgefühl.

Carmen E. lebt zusammen mit ihrem Mann bei Augsburg. Seit sie in Rente ist, engagiert sich die dreifache Mutter ehrenamtlich im Rotkreuz-Laden vor Ort. Dort werden gut erhaltene Sachspenden angenommen und günstig an bedürftige Menschen weiterverkauft. Mit dem eingenommenen Geld finanziert das Rote Kreuz zahlreiche soziale Projekte in der Region. Jeden Mittwoch betreut Carmen den Secondhand-Laden zuverlässig und kümmert sich mit viel Herzblut um Warenannahme, Sortierung und Verkauf. Innerhalb dieses sozialen Projekts hat sie eine starke Gemeinschaft gefunden, die ihr sehr viel bedeutet. Besonders freut sie sich über den regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen und ist dankbar, ihnen auf diese Weise helfen zu können.

Als Tochter von zwei Geschichtslehrern war Sybille N. schon immer an Archäologie interessiert. Doch erst im Rentenalter erfüllt sie sich einen lang gehegten Wunsch und nimmt im Jahr 2020 an einer Kulturreise nach Israel teil. Organisiert wird das Ganze im Rahmen einer Sonderausstellung des Museums für Archäologie in Chemnitz, für das sie seit einigen Jahren ehrenamtlich tätig ist. Zu Beginn begegnet sie der Reise mit Respekt, doch die anfängliche Unsicherheit schlägt schnell in Begeisterung für die unterschiedlichen Kulturen und Religionen um, die ihr während dieser Zeit begegnen. Obwohl sie kein gläubiger Mensch ist, hat sie an der Klagemauer ein spirituelles Erlebnis, an das sie sich bis heute mit Staunen erinnert. Aufgrund der Coronapandemie muss die Reise vorzeitig beendet werden. Trotzdem bleibt sie für Sybille eines der prägendsten Abenteuer ihres Lebens.

Einen Monat lang war ich unterwegs auf dem Jakobsweg (von Saint Jean Pied de Port bis Santiago de Compostella und weiter nach Finisterre und Muxía, gesamt 900 km). Allein, nur mit meinem Rucksack und der Entscheidung, diesen Schritt zu wagen. Für mich war es eine Mutprobe – nicht nur die Strecke, sondern vor allem die Erfahrung, mich selbst zu tragen, ohne auf vertraute Menschen zurückzufallen. Und genau darin lag die größte Kraft: zu spüren, dass ich es schaffen kann.

Jeder Tag brachte neue Herausforderungen. Manchmal war es die Hilfe von Fremden, manchmal ein unerwartetes Gespräch, manchmal einfach nur die Ruhe, die mich in der Natur umgab. Ich habe gelernt, mit weniger auszukommen – ein Bett, etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf – und wieviel Zufriedenheit genau darin liegt.
Die Dankbarkeit, die ich unterwegs gespürt habe, war überwältigend. Für meine Füße, die mich getragen haben. Für die Begegnungen, die mich bereichert haben – ich habe eine liebe französische Freundin gefunden. Für die Stille, die mich innerlich klarer gemacht hat.

Auch sehr wichtig für mich: die Dankbarkeit, eine liebevolle Familie zu haben, die mich liebt und respektiert. Der Jakobsweg ist nicht nur eine Wanderung, sondern eine Reise zu sich selbst. Wer darüber nachdenkt, ihn zu gehen: Es lohnt sich. Man kehrt verändert zurück – leichter, klarer, dankbarer.

Meine Leidenschaft gilt dem sozialen Engagement und der Nachhaltigkeit. Ich organisiere ehrenamtlich Treffs für vietnamesische Kinder und Frauen in Nürnberg. Ziel ist es, sie in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen – sei es bei häuslicher Gewalt, Mobbing oder der Suche nach Hilfsangeboten. Ein weiterer Fokus meiner Arbeit liegt im Bereich Umweltbildung: Zusammen mit verschiedenen Kulturläden der Stadt biete ich Upcycling- und Recycling-Workshops für Kinder an. Mein Alltag ist ein Abenteuer voller kleiner und großer Begegnungen. Durch mein Engagement finde ich jeden Tag neue Wege, anderen Menschen zu helfen und gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

Ich komme aus der Leichtathletik, bin Marathon gelaufen und kann mir ein Leben ohne Sport und ohne Bewegung nicht vorstellen. Als ich nach Bad Steben gezogen bin, habe ich im örtlichen Verein angefangen, Kinder zu trainieren. 2013 habe ich eine Senioren-Trainerlizenz erworben: Damit war unser Verein einer der ersten seniorenfreundlichen Vereine Bayerns. Ich finde: Sport kennt kein Alter und es ist nie zu spät, damit anzufangen.

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Was bewegt Sie? Worüber würden Sie gerne einmal schreiben? Wir laden alle Frauen ein, Teil unserer Community zu werden und ihre Geschichten mit uns zu teilen – ganz gleich, ob Sie schon als Bloggerin, Influencerin oder Kolumnistin unterwegs sind oder zum ersten Mal in die Tasten greifen. Ihre E-Mail an [email protected] genügt.